Sommerliches Kirwawochenende am Lindlberg

Vom 13.8. bis 17.8. hieß es am Lindelberg wieder: „Wer hat Kirwa? Mir ham Kirwa!“ Die Sittenbächer Kirwaboum und – madler feierten ausgelassen ihr Kirwawochenende mit Musik, Tanz und jeder Menge guter Laune. Nach dem Vereinsinternen Kirwaausgraben am Mittwoch und dem Schwartelessen am Donnerstagmorgen öffneten der Biergarten und das Bierzelt ihre Tore für die Bevölkerung. Auch die Schausteller öffneten ihre Buden und setzten das Karussell in Bewegung. Der selbstgebaute Sandkasten kam bei den kleinen Gästen besonders gut an.


„Ben Paule“ brauchte, wie auch schon im Vorjahr, nicht lange, um den Biergarten so richtig einzuheizen. Am Freitag sorgten nicht nur sommerliche Temperaturen, sondern auch die Rockband „Zhenil“ dafür, dass das Zelt brodelte. Bei rockigen Hits aus den 70ern und 80ern, aber auch klassischen Kirwahits, war für Jung und Alt etwas dabei. Abkühlung gab es in Form von kühlem Bier, Wein, Aperol und Sarti. Auch die alkoholfreie Weinschorle und der alkoholfreie Aperol kamen bei den Kirwagästen sehr gut an. Zum ersten Mal an diesem Wochenende öffnete auch die Bar und lud zu kühlen Longdrinks und Schnäpsen ein.


Am Samstagvormittag wurde der 25,5 Meter lange Kirwabaum zunächst mit Kränzen geschmückt, die die Kirwamadler am Vortag gebunden hatten und dann von den Kirwaboum unter der Leitung von Stefan Neuner und Stefan Sperber unter den wachsamen Augen der zahlreichen Zuschauer aufgestellt.


Nach der getanen Arbeit sorgte „Ben Ray“ im Bierzelt mit seinem „Quetschenbenny-Rap“ und anderen Hits für ausgelassene Stimmung.


Der traditionelle Kirwagottesdienst am Sonntag fand heuer aufgrund des Regens nicht wie gewohnt im Freien statt, sondern in der Thomas-Kirche Altensittenbach. Der Posaunenchor schmückte den Gottesdienst musikalisch aus. Nach der Kirche ging es dann am Festplatz, um beim Mittagstisch mit den „Alfelder Musikanten“ und leckerem Essen sowie Kaffee und Kuchen vom Brauhaus weiter zu feiern.


Am Abend trafen sich die aktiven Kirwaboum und -madler, um gemeinsam den Kirwabaum auszutanzen. Hierbei kürte der Wecker nach ca.15 Min. dann Andreas Loscher und Anna-Maria Döttl zum neuen Oberkirwapaar.


Der kurz darauffolgende Regenschauer trieb alle Zuschauer ins Bierzelt, wo dann die Band „Dingl Dangl & Friends“ mit ihrer Musik für gute Stimmung bei den Kirwapaaren und Gästen sorgte.
Nach einer langen Partynacht lockte am Montag der Frühschoppen die Gäste zurück ins Bierzelt. Bei Weißwürsten und Saure Zipfel heizte „Marcel Benker“ mit seiner Quetsch’n und dem ein oder anderen Malle-Hit so richtig ein.

Am Abend Beim Austanzen der verheirateten Paare wurden Alexander und Julia Wild zum neuen Oberkirwapaar gekürt.

Beim Sittenbächer Kirwaschießen landete beim Nachwuchs Johannes Lederer mit 209,1 Punkten vor Max Herger (252,8) und Anna Wild mit 311,3 Punkten. Bei den Erwachsenen belegte Sina Raum (147,8) den dritten Platz, Martina Wölfel (129,2) den zweiten Platz und Kirwabou Matthias Böttger mit 124,5 Punkten den erstenPlatz.


Zum Abschluss des Kirchweih-Wochenendes spielte die „Silverband“ auf. An diesem Abend beendete Martin Rempt sein Amt als „Kirwakappo“. Er überreichte symbolisch den Anstimmzettel an seinen Nachfolger Marc Prechtel. Bei der großen Verlosung ergatterte der Oberkirwabou Alexander Wild mit seinem Los den Kirwabaum.